Ein neues MBI 145-1,4/S wurde Ende Juni 2018 an einen langjährigen Kunden aus Österreich übergeben, welcher damit seinen derzeitigen Fuhrpark um ein weiteres mobiles Brückenuntersichtsgerät erweitert.

Der MOOG MBI 145-1,4/S Aufbau wurde auf eines der neuesten SCANIA LKW Chassis montiert.

Die Maschine wurde mit einer Plattform ausgestattet, die eine maximale horizontale Reichweite von 14,5 m unter der Brücke erreicht.  Unter Verwendung der mitgelieferten Plattformverlängerung kann die Reichweite sogar auf 15,75 m erweitert werden. Diese Maschine hat eine Absenktiefe von bis zu 9,5 m und eine maximale Nutzlast von 600 kg auf der Grundplattform.

Dieses Brückenuntersichtsgerät verfügt auch über zwei verschiebbare Arbeitsgerüste, welche in drei verschiedenen Versionen auf dem Grundsteg und/oder dem Telesteg genutzt werden können. Somit wird ein besserer Zugang zu den Hohlkästen ermöglicht. Die verschiedenen Positionsmöglichkeiten der Arbeitsgerüste bieten eine flexible Anpassung an die Brückenunterseite, mit Höhen von 4 m bzw. 5 m.

Ein weiteres spezielles Anliegen unseres Kunden war, dass dieses Gerät mit einem Hubrahmen ausgestattet wird, um höhere Schallschutzwände von bis zu 4,1 m Höhe übergreifen zu können. 

Auch wenn die Maschinen aus dem Hause MOOG während des Aufbaus und Einsatzes lediglich eine Fahrbahn in Anspruch nehmen, gibt es immer noch Einsatzorte, an denen dies nicht ausreichend ist. In der heutigen modernen Zeit mit all dem hektischen Verkehr sind viele Brücken tagsüber vom Verkehrsaufkommen prinzipiell überfüllt. Um hier einem Verkehrsstau während der Hauptverkehrszeiten vorzubeugen, werden viele Inspektions- und Wartungsarbeiten in die Nachtstunden verlegt. Da auch diese Maschine zum Teil in solchen Einsatzgebieten verwendet wird, war die Installation einer Nachtbeleuchtung für den Kunden sehr wichtig. Somit ist ein sicherer Zugang zur Plattform, sowie eine sichere Arbeitsumgebung auch bei schwacher Beleuchtung möglich.

Das Training für diese Maschine wurde Ende Juni 2018 bei der Firma MOOG absolviert und der Kunde überführte diese anschließend nach Österreich.