Besichtigungswagen

Konzipiert für den individuellen Einsatzzweck

Viele Brücken unterliegen ganz eigenen Gegebenheiten in puncto Inspektions- oder Sanierungsaufgaben. Auch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer oder besonders hohe Verkehrsaufkommen spielen bei der Wahl des zum Einsatz kommenden Systems eine große Rolle. Nicht immer ist der Einsatz mobiler Inspektionsgeräte auf LKW-Basis möglich oder sinnvoll. Genau dann kommen die MBU-Baureihen von MOOG zum Einsatz.

  • Hohes Verkehrsaufkommen: Sperrung von selbst nur einer Fahrbahn während der Inspektion schwer möglich
  • Schmale Fahrbahnen: Ein mobiles Inspektionsgerät kann für große Behinderungen oder gar Sperrungen sorgen
  • Zu breite Brücken: Die Brückenbreite lässt sich selbst mit dem größten mobilen Gerät nicht mehr vollständig inspizieren
  • Gewichtsbeschränkungen: Ein Befahren mit mobilem Inspektionssystem ist aus Gewichtsgründen nicht möglich

 

Unsere Erfahrung macht technische Umsetzungen möglich, die ihresgleichen suchen.

Ein gutes Beispiel sind die beiden jüngst an die Deutsche Bahn ausgelieferten MBS 115, die mit ihrem Zusatzequipment für nahezu alle Talbrücken geeignet sind. Sie werden nachts während der Zugpausen bei abgeschalteter Oberleitung auf- bzw. abgebaut, können im aufgebauten Zustand allerdings auch während des normalen Zugverkehrs bedient werden. Die horizontale Reichweite unter der Brücke beträgt 11,5 m pro Maschine.

2009 realisierte MOOG das Inspektionskonzept der Stonecutters Bridge in Hong Kong: Plattformlängen bis zu 29 m und Breiten von bis zu 4 m mit einer Einzelbelastung von 10 t pro Plattform setzen deutliche Zeichen. Ein Deck Shuttle, das sich innerhalb des Brückendecks an einem Schienensystem bewegt, komplettiert die Zugangstechnik für diese Brücke.

Ein weiteres Beispiel ist die Golden Ears Bridge in Vancouver. Hier wurde ein fest installierter Besichtigungswagen konzipiert und umgesetzt, der mit 38 m Länge und dem Verfahren auf 10% Steigungen technologische Maßstäbe setzt.